Yin-Yang-Symbol

Naturheilpraxis
Ulrike Frehn

Traditionelle
Chinesische Medizin

Homöopathie   Psychodrama

Qigong Bild 1 Qigong Bild 2

Für eine Therapie sollen Sie keineswegs "mal eben" Qi Gong lernen. Es gibt allerdings verschiedene Bewegungsmuster und konkrete Übungen, die in der Behandlung bestimmter Leiden sehr förderlich und ohne viel Aufwand erlernbar sind. Auf Wunsch kann ich hier eine Hilfestellung anbieten.

Qi Gong und Tai Ji (veraltete Schreibweise Chigong und Taichi) werden nicht selten durcheinander gebracht. Letzteres ist eigentlich eine Abkürzung: Tai Ji allein heißt nur soviel wie "sehr extrem", vollständig muss es Tai Ji Chuan heißen, was mit "extreme Faust" übersetzt werden kann. Dies ist das häufig gefilmte "Schattenboxen", das einerseits eine Verteidigungskunst ist, aber seit je her auch als reine Übung für Körper und Geist verstanden wurde und insofern auch einen gesundheitlichen Aspekt hat. Die gemeinsamen Ursprünge von Qi Gong und Tai Ji Chuan liegen weit über 2000 Jahre zurück und sind nicht sauber zu trennen.

Qi Gong heißt soviel wie "Beherrschung der Energie" oder "Vervollkommnung des Atems". Wie der Name schon erwarten lässt, ist der Charakter dieser Übungen mehr meditativer Art. Die ausgesprochen langsame, nahezu zeitlupenhafte und hochkonzentrierte Ausführung der Bewegungsabläufe ist für unseren schnelllebigen Kulturkreis ziemlich gewöhnungsbedürftig. Es bedarf geduldiger und regelmäßiger Ausübung, um die erforderliche Körperbeherrschung und einen Zugang zu der dahinter stehenden Geisteshaltung zu erlangen. In den letzten 50 Jahren haben sich eine Vielzahl von Stilarten und Entwicklungen ergeben, die auf der Überlieferung aufbauen.